Schlafrhythmus im Urlaub: So behältst du ihn bei
Warum die Reihenfolge wichtiger ist als die Uhrzeit und was man mitnehmen sollte, damit alles wie gewohnt bleibt.
Ein Kind, das zu Hause problemlos durchschläft, kann im Urlaub plötzlich schon um fünf Uhr morgens wach sein. Das liegt selten am Bett, sondern fast immer am Rhythmus. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die in der Praxis am besten helfen.
Halte dich an die Reihenfolge, nicht an die Uhrzeit
Ein Schlafrhythmus besteht vor allem aus einer Abfolge von vertrauten Schritten: Essen, Waschen, Schlafanzug anziehen, Gute-Nacht-Geschichte, Licht aus. Diese Reihenfolge kannst du überall beibehalten, auch wenn sich die Uhrzeit verschiebt. Dein Kind erkennt, was als Nächstes kommt, und schläft schneller ein, als wenn du krampfhaft an den Zeiten zu Hause festhältst.
Nimm eine vertraute Sache mit
Ein eigener Schlafsack, ein eigenes Spannbetttuch oder ein eigenes Kuscheltier bewirken mehr, als man denkt. Sie riechen vertraut und machen aus einem fremden Zimmer einen vertrauten Ort. Mehr braucht es nicht; eine Tasche voller Sachen macht das Packen nur schwerer.
Sorge dafür, dass du einen eigenen Platz hast
Bei dir im Bett zu schlafen scheint einfach zu sein, bringt aber meist niemandem Ruhe. Ein eigener Schlafplatz, der jeden Abend gleich aussieht, funktioniert besser – egal, ob in einem Hotelzimmer oder auf einem Campingplatz. Lies auch, wie du dir bei einem Übernachtungsbesuch einen eigenen Schlafplatz sicherst.
Sei flexibel, was den Mittagsschlaf angeht
Im Urlaub findet der Mittagsschlaf häufiger im Kinderwagen oder im Auto statt als im Bett. Das ist völlig in Ordnung. Wichtiger ist, dass Ihr Kind am Ende des Tages nicht übermüdet ist, denn dann wird die Nacht gerade unruhiger.
Sollte es doch einmal schiefgehen, konzentriere dich dann auf den ersten Abend statt auf die ganze Woche. Oft reicht schon ein ruhiger, vorhersehbarer Abend, um wieder in Schwung zu kommen.









