Gemeinsam mit einem Kleinkind kochen
Es dauert länger und macht mehr Unordnung, aber es bringt mehr als nur eine Mahlzeit.
In der Küche mitzuhelfen ist für ein Kleinkind eine der bereicherndsten Beschäftigungen überhaupt: Motorik, Sprache, Zählen und Selbstvertrauen kommen dabei gleichzeitig zusammen.
Gib eine echte Aufgabe
Ein Kleinkind erkennt eine Scheinaufgabe sofort. Umrühren, Gewürze einstreuen, Blätter von einem Zweig pflücken oder Teig kneten sind echte Aufgaben mit einem sichtbaren Ergebnis. Das funktioniert besser als eine Spielküche daneben.
Achte darauf, dass es auf Augenhöhe ist
Sich auf einen Stuhl neben der Spüle zu klettern, ist unsicher. Ein Lern-Turm oder ein stabiler Kinderstuhl am Tisch ermöglicht es, mitzumachen, ohne dass man das Kind ständig festhalten muss.
Rechnen Sie mit der doppelten Zeit
Wenn du es eilig hast, klappt es nicht. Such dir einen Tag aus, an dem es nichts ausmacht, wenn es länger dauert – dann ist auch die Unordnung kein Problem.
Sprich, während du es tust
Das Benennen von Vorgängen liefert viele neue Wörter: kalt, glatt, schwer, schneiden, mischen. Siehe „Sprachförderung ohne Übungen“.
Mithelfen erleichtert das Essen selbst
Kinder probieren eher etwas, an dem sie selbst mitgearbeitet haben. Das ist zwar keine Garantie, hilft aber bei Kindern, die nur ungern Neues ausprobieren.
Sicherheit, kurz gefasst
Heiße Pfannen, Messer und der Backofen sollten außer Reichweite bleiben. Verteilen Sie die Aufgaben so, dass sie auf der kühlen Seite der Arbeitsplatte erledigt werden können, und drehen Sie die Töpfe immer mit dem Griff nach innen.
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