i-Size erklärt: Was bedeutet das für deinen Kindersitz?
Die Norm basiert auf der Länge statt auf dem Gewicht und schreibt eine längere Rückwärtsfahrt vor.
„i-Size“ ist die Bezeichnung für die europäische Norm R129 für Kindersitze. Sie hat die frühere Einteilung nach Gewicht abgelöst, was sich vor allem auf die Auswahl auswirkt.
Länge statt Gewicht
Nach der alten Norm wählte man nach Gewichtsklassen aus. Bei i-Size wählt man nach der Körpergröße des Kindes aus. Das ist genauer, da die Sitzhöhe und die Schulterhöhe darüber entscheiden, ob der Gurt richtig sitzt.
Länger rückwärts
Die i-Size-Norm schreibt vor, dass ein Kind mindestens bis zum Alter von fünfzehn Monaten rückwärtsgerichtet befördert werden muss. Das ist die größte inhaltliche Änderung und der Grund dafür, dass sich viele i-Size-Kindersitze weiter nach hinten neigen lassen als ihre Vorgängermodelle.
Isofix und Stützfuß
i-Size-Kindersitze werden in der Regel mit Isofix befestigt, oft zusätzlich mit einem Stützfuß oder einem Top-Tether. Das verringert das Risiko einer falschen Installation, die in der Praxis die häufigste Ursache für eine unsichere Nutzung ist.
Was bedeutet das beim Kauf?
Achten Sie auf den Größenbereich auf dem Etikett, nicht auf das Alter auf der Verpackung. Messen Sie Ihr Kind und vergleichen Sie die Angaben. Wenn Sie zwischen zwei Stühlen schwanken, wählen Sie den mit dem längsten Nutzungszeitraum.
Lesen Sie auch, welcher Kindersitz für welches Alter geeignet ist.
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